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Zugang zum Psychoanalyseausbildungsgang des DPG-Instituts am BIPP

Voraussetzung für die analytische Weiterbildung am DPG-Institut ist ein abgeschlossenes Medizin- bzw. Psychologiestudium. Die Ausbildungskandidaten sollten über eine längere Berufserfahrung im Bereich der Psychiatrie bzw. der psychosomatischen Medizin verfügen, die sie aber auch im Rahmen der Ausbildung erwerben können. Vom Institut werden entsprechende Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt.

Da die Psychoanalyseausbildung in Zusammenarbeit mit dem Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse (BIPP) erfolgt, können nur solche Kandidaten zur Ausbildung am DPG-Institut zugelassen werden, die auch mit dem BIPP einen entsprechenden Ausbildungsvertrag abgeschlossen haben. Nach Einreichen einer schriftlichen Bewerbung finden zwei Vorgespräche mit zwei DPG-Lehranalytikern statt, in denen es sowohl um die persönliche wie die fachliche Eignung des Kandidaten geht. Anschließend kann der Kandidat in die Ausbildung einsteigen, wobei die Semester in der Regel nach der Sommerpause und zu Beginn des neuen Jahres anfangen. Wenn nötig, ist aber auch ein Einstieg während des laufenden Semesters möglich.

Nach Ende des mindestens einjährigen Grundstudiums, nach 100 Stunden Lehranalyse und 10 Anamnesen kann sich der Kandidat zur Zwischenprüfung anmelden. Nach bestandener Zwischenprüfung erhält er zunächst eine auf drei Fälle begrenzte und später dann zu erweiternde Behandlungsgenehmigung. Die erweiterte Behandlungsgenehmigung kann nach Zustimmung durch die Behandlungs- Supervisoren erteilt werden wenn in mindestens zwei Analysen mehr als 50 Behandlungsstunden stattfanden und die Behandlungs-Supervisoren dem zustimmen.

Quereinsteiger, die tiefenpsychologische oder psychoanalytische Ausbildungsinhalte an anderen Ausbildungsinstituten erworben haben, können diese Leistungen für die Psychoanalyseausbildung am DPG-Institut anerkennen lassen, sofern sie den Inhalten der DPG-Ausbildung entsprechen. Über die Anerkennung der bisherigen Ausbildungsinhalte muss deshalb im Einzelfall entschieden werden. Vor Erteilung einer Behandlungsgenehmigung müssen Quereinsteiger aber auf jeden Fall eine mindestens einhundertstündige Lehranalyse bei einem DPG-Lehranalytiker, die regelmäßige Teilnahme an kasuistisch-technischen Seminaren sowie die bestandene Zwischenprüfung vorweisen. Von den 10 für die Zulassung zur Zwischenprüfung erforderlichen Anamnesen müssen mindestens fünf von Lehranalytikern des DPG-Instituts am BIPP kontrolliert worden sein.

Die detaillierten Ausbildungsrichtlinien bitten wir den Richtlinien der DPG zu entnehmen. Sie sind entweder über die DPG-Homepage » oder über das Büro des DPG-Instituts am BIPP erhältlich.

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